Kommensurabilität

image_pdfimage_print

Der Begriff Kommensurabilität kommt aus dem Griechischen und ist eine Wortzusammensetzung aus komparabel (vergleichbar) und mensurabel (meßbar).

Die Bestimmbarkeit eines Vielfachen ergibt am Ende den Wert einer Größe, die Eigenschaft ist somit meßbar geworden. Beispiel: Die räumliche Ausdehnung ist eine Eigenschaft einer realen Menge. Die Länge eines Körpers kann mit der Länge eines anderen Körpers verglichen werden. in der Art l1 = z * l2 verglichen werden. Wenn der Unterrarm doppelt so lang wie der Fuß ist können wir lUnterarm = 2 Fuß sagen oder schreiben. Durch diese abzählbare Vergleichbarkeit zweier Längen erhalten wir eine meßbare Größe. Der Wert der einen Länge ist aber untrennbar mit der Länge der anderen Menge verknüpft. Wenn wir sagen sollen, wie lang 1 Fuß ist, können wir das nur in Bezug zur Länge des Unterarms ausdrücken: l1 Fuß = ½ lUnterarm.

Früher hat man zur Länge eines Unterarmes auch Elle gesagt. Ein Fuß war dann halb so lang wie 1 Elle, oder ein Unterarm doppelt so lang wie 1 Fuß.

Kommensurabilität von Eigenschaften

siehe Artikel Messen und Größenwerte