klassische politische Ökonomie

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Hauptartikel

„Der Begriff ´klassische politische Ökonomie´ wurde von Marx geprägt. Bei der klass pol Ök handelt es sich um die Erforschung der inneren Zusammenhänge in den bürgerlichen Produktionsverhältnissen – im Gegensatz zu den Vulgärökonomen, die sich nur innerhalb der scheinbaren Zusammenhänge herumtreiben.“ G Bondi,S.XI
„Die klass pol Ök versucht in das innere Wesen der kapitalistischen Produktionsverhältnisse einzudringen, wodurch die politische Ökonomie als Wissenschaft überhaupt erst geboren wird. William Petty vertrat den Standpunkt, daß auch die Wirtschaft von natürlichen Gesetzmäßigkeiten beherrscht wird, gegenüber denen die juristischen Verordnungen, welche fälschlicherweise auch als Gesetze bezeichnet werden, nur von zweitrangiger Bedeutung sind. Im 17. Jh befürworteten Nicholas Barbon und Dudley North die freie Konkurrenz, weil sich nach ihrer Auffassung der Warenpreis selbsttätig reguliere. Sie alle griffen den Gedanken den philosophischen Gedanken der Freiheit auf und dehnten ihn auf die ökonomischen Verhältnisse aus (den Liberalismus).“ P Thal in Einf zu Reichtum der Nationen, 1.Bd, S. XX
„Dudley North´s Schrift Discourses upon Trade ist eine klassische, mit voller Konsequenz geschriebene Auseinandersetzung der Freihandelslehre.“ KM im Anti-Dührung, S.290

bedeutende Vertreter der klassisch-politischen Ökonomie

1623 – 1687 William Petty
1640 – 1698 Nicholas Barbon
1641 – 1691 Dudley North
unbe – 1740 Jakob Vanderlint
1679 – 1749 Matthew Decker
1711 – 1776 David Hume
1713 – 1799 Josiah Tucker
1723 – 1790 Adam Smith
1772 – 1823 David Ricardo

Für Marx endet die Periode der klassischen politischen Ökonomie mit David Ricardo.

Diffamierung der klassichen politischen Ökonomie

Zu den Vertretern der klassischen politischen Ökonomie zählen nicht
1766 – 1834 Thomas Robert Malthus
Say
Senior
Rau
Thünen
Hermann

siehe auch die Artikel Pseudowissenschaftlichkeit und Vulgärökonomie im Lexoekon